Endlich habe ich mal wieder etwas Zeit, um die lange überfälligen Fotos aus Cádiz einzustellen. Dorthin reisen Arthur und Larissa von Córdoba, allerdings zunächst eher unfreiwillig. Ich selbst habe die Fahrt mit dem Zug von Córdoba aus gemacht. Es ist eine etwa zweistündige Reise, die durch halb Andalusien führt, vorbei an Sevilla und Jerez. Man bekommt dabei einen sehr guten Eindruck von der Landschaft.
Die Altstadt von Cádiz liegt auf einem kleinen Zipfel Land, der ins Meer hineinragt. Die Stadt gilt als die älteste Europas. Leider fährt der Zug das letzte Stück bis zum Endbahnhof unter der Erde, so dass man kaum etwas von der Landzunge sieht, die die Altstadt mit dem Festland verbindet.
Die erste Station von Arthur und Larissa ist der Hafen der Stadt.
Von dort aus machen sie sich auf den Weg in die Altstadt.
Was mich, wie Arthur, sehr beeindruckt hat, war die Uferpromenade von Cádiz, die fast um die gesamte Altstadt herumführt.
So, das gibt vielleicht allen, die noch nicht da waren, einen kleinen Eindruck von der Stadt. Ich muss zugeben, ich habe etwas wenig fotografiert, weil ich mit meinem Rollkoffer unterwegs war, denn im Bahnhof von Cádiz gibt es keine Schließfächer. Aber wen es interessiert, der findet sicher auch noch jede Menge Bilder im Web.
Im nächsten Eintrag geht es dann weiter nach Dubrovnik. Mal sehen, ob ich das ein wenig schneller schaffe als dieses Update …
Um das Sommerloch zu füllen, bin ich gleich zu zwei Interviews gebeten worden. Das erste könnt ihr bereits im Web nachlesen. Die Fragen hat mir Kevin gestellt, der ein eigenes Bücherblog namens Buchstapel betreibt. Hier könnt ihr es nachlesen.
Das zweite Interview habe ich vor einigen Tagen für den Bürgerfunk Duisburg gegeben, es wird allerdings erst am 8. August um 20 Uhr auf Radio Duisburg ausgestrahlt. Da die meisten Leser wahrscheinlich nicht in Duisburg wohnen, können sie das Interview nach der Ausstrahlung auf der Bürgerfunk-Website als Podcast herunterladen oder anhören. Das Thema war “Arthur und der Botschafter der Schatten”, und ich lese auch eine Stelle aus dem Buch vor. Der Podcast enthält übrigens nicht die Musik, die ich für die Sendung ausgewählt habe. Für alle, die neugierig sind, deshalb hier die Playlist:
- Style Council – Long Hot Summer
- Mano Negra – Soledad
- Sublime – Pawn Shop
- Kirsty MacColl – In These Shoes?
- Greg Kihn – Remember
- Love – Andmoreagain
Außerdem gibt es ein paar neue Rezensionen des zweiten Bandes, unter anderem aus dem NDR – nachzulesen unter der entsprechenden Rubrik.
Wie versprochen, werde ich in der nächsten Zeit einige meiner Fotos aus Córdoba, Cádiz und Dubrovnik hier zeigen. Nicht, weil sie so eine tolle Qualität hätten (im Gegenteil, ich bin ein lausiger Fotograf), sondern damit sich die, die die Städte nicht kennen, vielleicht ein wenig eine Vorstellung von den Handlungsorten in “Arthur und der Botschafter der Schatten” machen können.
Hervorstechendstes Merkmal von Córdoba ist sicher die Mezquita-Kathedrale. Von mehreren maurischen Herrschern über einen langen Zeitraum erbaut, galt sie als die schönste Moschee Europas. Nach der Rückeroberung durch die Christen wurde mitten in diesen wunderbaren Bau eine Kathedrale gesetzt. So haben wir heute wohl eines der merkwürdigsten Bauwerke der Welt vor uns: eine Moschee, die zugleich eine christliche Kirche ist.
So habe ich die Mezquita von meinem Hotelzimmer aus gesehen:
Drinnen kann man sich noch ungefähr ein Bild davon machen, wie es einmal gewesen sein muss.
Dort bin ich auch auf diese Bücher gestoßen, die in unserer Geschichte eine wichtige Rolle spielen:
Ein weiterer wichtiger Ort ist die ehemalige Synagoge Córdobas. Leider ist sie heute nur noch eine Ruine:
Auf ihren Streifzügen durch Córdoba entdecken Arthur und Larissa auch manchen prächtigen Innenhof:
Am Fluss Guadalquivir liegt der Torre de la Calahorra, heute ein Museum über die Zeit der maurischen Kultur:
Und hier noch ein paar weitere Eindrücke aus der Stadt:
Und das hier vorne links war mein Hotel, direkt an einem der Tore zur Mezquita – dort habe ich auch Arthur und Larissa wohnen lassen …
Bei meiner Autorenkollegin Andrea Koßmann (ihr wisst schon, die mit Kossis Welt) habe ich etwas entdeckt, was ich ab sofort auch mal ausprobieren werde: Es ist eine Website, die offenbar ausschließlich den Zweck hat, Leute zu befragen. Da ein Blog dafür nicht so gut geeignet ist, könnt ihr mich also jetzt über Formspring löchern … Hauptsache, ich vergesse nicht, regelmäßig in meine Mailbox zu gucken.
Für mich brechen nun die letzten Tage mit Arthur, Larissa und den Vergessenen Büchern an. Die Korrekturen des dritten Bandes habe ich fast abgeschlossen, und dann wende ich mich erstmal neuen Themen (= Büchern) zu. Natürlich werden die beiden mich noch weiterhin begleiten, aber nicht mehr so intensiv, wie in den letzten zwei Jahren. Es ist ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Zum einen freue ich mich darauf, einige andere Projekte in Angriff nehmen zu können. Zum anderen wird mir die Welt der Vergessenen Bücher aber auch fehlen, vor allem die Reisen in die legendenumwobenen Städte, von denen es viel mehr gibt als die Handvoll, die Arthur und Larissa besucht haben. Vielleicht sollte ich mir da beizeiten eine neue Geschichte ausdenken …
Dienstag, der 11. Mai, war ein herrlicher Tag in München. Die Sonne schien bereits am frühen Morgen, und ich konnte zum ersten Mal in diesem Jahr bereits um acht Uhr in der Frühe ohne Jacke oder Pullover durch die Straßen gehen. Die fleißigen Mitarbeiterinnen von arsEdition waren bereits zwei Stunden früher eingetroffen und hatten etwa 150 Exemplare von “Arthur und der Botschafter der Schatten” in wetterfesten Plastiktüten im Leopoldpark versteckt, der dem Verlag direkt gegenüber liegt.
Der erste Anblick im Konferenzraum, in dem die Lesungen stattfinden sollten, haute mich gleich um: ein schöner alter Holzschrank, gefüllt mit lauter Exemplaren von “Arthur und die Vergessenen Bücher”. So sah das aus:
Kurz vor neun trudelten dann die fünf Schulklassen ein, die die Ehre hatten, vier Wochen vor dem offiziellen Erscheinen bereits den zweiten Arthur finden und lesen zu dürfen. Ich fand es cool, dass eine der Klassen sogar seit zwei Wochen im Unterricht den ersten Band als Klassenlektüre liest! Das sollte Schule machen …
Extra für die Lesungen hatte ich mir drei neue Multimediashows gebastelt, mit Kamerafahrten und spezieller Tonmischung. Wie ich hinterher erfahren habe, kamen die ausgezeichnet an. Das werde ich zukünftig noch weiter verfeinern.
Während der ersten Lesung düste die andere Hälfte der Schüler bereits im Park rum und suchte den zweiten Band; die zweite Gruppe war dann nach der Lesung dran. Der Verlag hatte alles wirklich toll vorbereitet, mit einem großen Zelt, Bänken und Brotzeit im Hof, so dass es den Besuchern nie langweilig wurde.
Bei der Aktion war auch der Bayrische Rundfunk anwesend, der am folgenden Tag darüber einen kleinen Beitrag ausstrahlte. Da gab es dann nämlich noch eine Büchersuchaktion, diesmal allerdings für jeden, der Zeit und Lust dazu hatte. (Als ich abends zur U-Bahn ging, entdeckte ich übrigens auch noch ein Buch, das die Kinder übersehen hatten.)
Da Bayern 1 leider kein ausführliches Audioarchiv online bereitstellt (oder ich hab’s auf deren Website nicht gefunden), könnt ihr, wenn ihr Lust habt, den Beitrag auch hier hören: Bericht Bayern 1
Anschließend wurde ich mit einem leckeren Essen im Freien belohnt, bevor ich mich mit meiner Lektorin zu einer Besprechung des dritten Bandes zusammensetzte. Leider wurde der schöne Tag am Abend etwas getrübt. Zunächst verspätete sich der Flieger wegen Wartens auf einen Anschlussflug, dann war ein Passagier zu viel an Bord und das ganze Gepäck musste nochmal ausgeladen werden, um seinen Koffer rauszusuchen. Und als wir dann mit 90 Minuten Verspätung endlich starteten, flogen wir direkt in einen Gewittersturm, der uns bis fast nach Düsseldorf begleitete. Die Flugbegleiterinnen durften nur einmal kurz aufstehen, um uns einen Beutel mit Snacks zuzuwerfen …
Aber insgesamt war es ein toller Tag.
So, nachdem der dritte Arthur nun in den Händen meiner Lektorin liegt, deren Antwort ich natürlich gespannt erwarte, geht es morgen in den Flieger nach München. Da wird nämlich am Dienstag der zweite Band, “Arthur und der Botschafter der Schatten”, quasi offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Eine Gruppe von 140 SchülerInnen kommt in den exklusiven Genuss, den Band bereits vier Wochen vor dem offiziellen Erscheinungstermin lesen zu dürfen. Als kleinen Vorgeschmack werde ich zuvor aus dem ersten Band vorlesen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Einige Leser werden sicher gemerkt haben, dass ich seit Februar nichts mehr gepostet habe. Und das hat einen guten Grund: Ich war nämlich vollauf damit beschäftigt, den dritten und letzten Band der Arthur-Trilogie zu schreiben. Inzwischen ist er fertig – und ich habe ein wenig Zeit gehabt, mein Blog zu aktualisieren.
Dabei ist mir leider ein Missgeschick passiert: Alle registrierten Benutzer sind gelöscht worden. Dafür bitte ich hier um Entschuldigung. Die meisten Abonnenten waren allerdings Spam-Einträge, nur hat es leider auch ein paar wirkliche Interessenten erwischt. Ich arbeite gerade daran, die Registrierungsfunktion wiederherzustellen – dann müsstet ihr euch leider noch einmal registrieren. So etwas passiert, wenn man, wie ich, keine Anleitung liest, sondern per Trial and Error einfach draufloswirkt. Nehmt das als Warnung und informiert euch vorher, was ihr macht. Sonst sind auf einmal alle eure Daten weg!
In den nächsten Tagen werde ich meine erste Lesung aus “Arthur und der Botschafter der Schatten” vorbereiten. Dazu werde ich auch noch einmal in meinen Fotos aus Córdoba, Cádiz und Dubrovnik wühlen und die Funde regelmäßig hier veröffentlichen. So könnt ihr euch schon mal ein Bild von den Orten machen, an die es Arthur und Larissa in der Geschichte verschlägt.
Der Tag heute war wettermäßig eine Fortsetzung von gestern – Nebel, Nieselregen und Kälte. Was den Schotten nicht davon abhält (es ist ja schließlich Samstag), zum Shoppen in die Stadt zu strömen. Oder an den Stadtrand, zum Beispiel ins Shopping Center des Ocean Terminal. Diesen Beitrag weiterlesen »
Nachdem es gestern und vorgestern zwar kalt, aber trocken war, hat sich heute das Wetter eingestellt, das man gern mit Schottland (wie mit dem gesamten Vereinigten Königreich) verbindet: Regen. Gegen Mittag begann es leicht zu nieseln, und zur Tea Time war daraus dann ein richtiger Dauerregen geworden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Nachdem es letzte Nacht noch geschneit und gefroren hat, war der Tag heute überraschend freundlich. Blauer Himmel, Sonnenschein und Temperaturen um die sechs Grad. Genau das richtige Wetter zur Erforschung des alten Edinburgh.
Der erste Weg führte mich am Morgen auf Edinburgh Castle. Diesen Beitrag weiterlesen »



























